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Niedersachsen stärkt kulturelle Vielfalt - Amateurmusik bleibt erneut außen vor

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Mit dem Entwurf des Doppelhaushalts 2027/2028 hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) zusätzliche Fördermittel für zahlreiche Kulturinstitutionen, Verbände und Einrichtungen angekündigt. 

 

Der Amateurmusikverband Niedersachsen e.V. (AMNi) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Jede Investition in Kunst und Kultur ist eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und trägt dazu bei, die kulturelle Vielfalt unseres Landes langfristig zu sichern.

 

Umso größer ist jedoch unsere Enttäuschung darüber, dass die Amateurmusik erneut keine Berücksichtigung findet.

 

Dabei gehört die Amateurmusik zu den größten kulturellen Bewegungen Niedersachsens. Hunderttausende Menschen musizieren in Chören, Musikvereinen, Orchestern, Spielmannszügen, Posaunenchören und Ensembles. Sie engagieren sich Woche für Woche ehrenamtlich und sorgen dafür, dass Kultur nicht nur in den großen Städten, sondern vor allem in den Gemeinden, Dörfern und ländlichen Regionen lebendig bleibt.

 

Der Amateurmusikverband Niedersachsen vertritt gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden rund 150.000 aktive Musikerinnen und Musiker. Unsere Aufgabe ist es, die Amateurmusik zu stärken, Bildungsangebote zu entwickeln, Ehrenamtliche zu unterstützen und gemeinsam mit Politik und Gesellschaft tragfähige Zukunftsperspektiven zu schaffen.

 

Gerade deshalb hatten wir beim Land Niedersachsen eine institutionelle Förderung beantragt. Ziel war nicht die Finanzierung einzelner Projekte, sondern der Aufbau nachhaltiger Strukturen für Beratung, Aus- und Fortbildung sowie die Vernetzung der Amateurmusik im ganzen Land. Dieser Antrag wurde abgelehnt.

 

Unten findet sich der Link zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.